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Vereins der islamischen Welt - Globalen Komitees zur Einführung und Verteidigung des Gottesgesandten Mohammed

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Heutzutage wird ein "religiöser" Mensch oft als jemand betrachtet, der schroff und hartherzig ist und Ge- und Verbote von sich gibt, ohne über die Gefühle des gescholtenen Menschen nachzudenken. Der Prophet möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken war jedoch am weitesten von derartigen Beschreibungen entfernt. Er war ein Mann, der von Barmherzigkeit umhüllt war, sich um Schwache kümmerte, Frauen ermutigte und für Bedürftige eintrat.

 Allâh der Hocherhabene beschreibt den Charakter des Propheten möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken im Qurân wie folgt:

 "Um der Barmherzigkeit Allâhs willen warst du nun zu ihnen aber milde. Und wärest du rau und harten Herzens gewesen, hätten sie sich aus deiner Nähe sich zerstreuend entfernt. So verzeih ihnen und bitte für sie um Vergebung und ziehe sie zu Rate in der Angelegenheit! Und wenn du dich entschlossen hast, dann vertraue auf Allâh! Allâh liebt wahrhaftig die Vertrauenden!" (Sûra 3:159).

 Der Prophet möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken war zu einer Zeit, in der mit Frauen sehr barsch umgegangen wurde, nicht nur zu den Menschen seiner Gesellschaft barmherzig, sondern auch eifrig damit beschäftigt, dem barschen Umgang entgegenzuwirken und ihn durch Barmherzigkeit und Mitgefühl zu ersetzen.

 Die Männer zur Zeit des Gesandten Allâhs möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken waren mit der Gelegenheit privilegiert, ständig in dessen Begleitung zu sein, von ihm zu lernen und mit ihm zu wachsen. Die Frauen wollten ebenfalls eine derartige Gelegenheit haben, und da er eine Führungspersönlichkeit war, verspürten sie keinerlei Scham oder Angst, dies von ihm zu verlangen. Auf Anfrage stellte der Prophet möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken eine bestimmte Zeit einzig für Frauen zur Verfügung, um deren Fragen zu beantworten und ihnen zu helfen. Es gibt eine Überlieferung, die besagt, dass der Prophet möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken unter Frauen saß und diese laut mit ihm sprachen. Umar kam in den Raum und die Frauen verhielten sich völlig anders. Als der Prophet möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken dies sah, wurde er weder wütend noch beleidigt oder eifersüchtig – vielmehr lachte er. Umar möge Allah mit ihm zufrieden sein fragte den Gesandten möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken, warum er über das Verhalten der Frauen lache. Er antwortete, dass er erstaunt darüber war, wie sich die Frauen versteckten, als sie Umars Stimme hörten! Dies verärgerte Umar und er fragte die Frauen, wie sie ihn fürchten könnten, jedoch nicht den Gesandten möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken! Die Reaktion der Frauen zeigt die Barmherzigkeit, die der Prophet möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken mit ihnen hatte. Sie waren davon überzeugt, dass Umar möge Allah mit ihm zufrieden sein im Vergleich heißblütig war, wohingegen der Prophet möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken der Inbegriff an Barmherzigkeit war.

 Die Barmherzigkeit des Propheten möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken war gigantisch und umfassend. Er verbreitete sie weit und breit, bis zu dem Punkt, dass selbst Tiere in seiner Güte Zuflucht finden konnten. Eines der vielen atemberaubenden, strahlenden Beispiele der Gnade des Gesandten möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken ist das des hilflosen Vogels. Abdullâh ibn Mas‘ûd war mit dem Propheten möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken und einigen anderen Männern auf einer Reise. Einer der Männer nahm ein Ei aus dem Nest eines Vogels. Aus Verzweiflung kam der Vogel herbei und schlug mit seinen Flügeln an den Propheten möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken, der dessen traurigem Zustand sofort Beachtung schenkte. Er wandte sich an seine Gefährten und fragte sie, wer diesen armen Vogel betrübt habe. Als er herausfand, dass das Ei des Vogels weggenommen worden war, wies er den Mann an, dem Vogel das Ei als Zeichen der Barmherzigkeit und des Mitgefühls zurückzugeben. Zu einer Zeit, in der vielen Menschen keine Güte entgegengebracht wurde, war der Prophet möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken gegenüber den Menschen äußerst freundlich und rief noch dazu zur Güte mit Tieren und zu Tierrechten auf.

 Heute blicken wir auf das Leben der Prophetengefährten und lesen deren Geschichten. Oft ist es schwer zu verstehen, wie sie so viel Kraft und Drang hatten, all diese Taten zu verrichten. Ihre Kraft rührte von der reinen Liebe zu Allâh her, die nicht durch barsche Verweise oder roboterhafte Bewegungen errichtet wurde – diese Liebe wurde vielmehr dadurch errichtet, dass sie in der Anwesenheit des Gesandten Allâhs möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken waren, seine erstaunliche Barmherzigkeit sahen und wussten: Wenn er, das Geschöpf Allâhs des Hocherhabenen, eine derartige Barmherzigkeit aufweisen konnte, welche Barmherzigkeit muss dann erst sein Schöpfer haben?

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