Der Prophet der Gnade Webseite

Vereins der islamischen Welt - Globalen Komitees zur Einführung und Verteidigung des Gottesgesandten Mohammed

The virtue of Honesty with the Messenger of Allah

vorgelegt von: Aischa Muhammad Ash-Sharif

Im Namen Allahs, Des Gnädigen, Des Allgütigen

Aller Lobpreis gebührt Allah; mögen Friede und Segen auf dem ehrwürdigsten unter allen Propheten und Gesandten, Muḥammad, auf seiner Familie und Gefährten allesamt fallen!

Zuverlässigkeit steht im Gegensatz zur Unzuverlässigkeit bzw. zum Verrat. Es handelt sich dabei um eine bedeutende Eigenschaft, zu der der Islam immer wieder aufruft. Ein zuverlässiger Mensch ist immer beliebt, nicht nur von Allah, sondern auch von seiner Umgebung. Allah, Der Erhabene, sagt diesbezüglich im Ehrwürdigen Koran, was ins Deutsche folgendermaßen übersetzt werden kann:

"Wir haben das anvertraute Gut den Himmeln, der Erde und den Bergen angeboten, aber sie weigerten sich, es zu tragen, sie scheuten sich davor. Der Mensch trug es – gewiß, er ist sehr oft ungerecht und sehr oft töricht."[1] (Koran, Sure 33, Aya 72)

Im Koran steht außerdem, was ins Deutsche folgendermaßen übersetzt werden kann:

"Allah befiehlt euch, anvertraute Güter ihren Eigentümern (wieder) auszuhändigen […]." (Koran, Sure 4, Aya 58)

Mit diesen beiden Ayat erläutert der Koran, dass es allen Muslimen eine Pflicht ist, zu sich und den Anderen zuverlässig zu sein. Dem Propheten, Muḥammad (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!), wurde der Beiname der Zuverlässige von seinem Volk gegeben. Er galt und gilt immer noch als beispielhaftes Vorbild der Muslime für die Zuverlässigkeit und Treue. Damit wird gemeint, dass die Muslime aufgrund der vorbildhaften Verhaltensweisen des Propheten sich und ihre Sinne darüber erheben, mit etwas Verbotenem in Kontakt zu kommen, den Anderen ihre Rechte und/oder Ihr Eigentum zu entziehen und die anvertrauten Güter und dergleichen bei sich nicht sorgsam zu hüten. Alle Muslime müssen sich in diesem Zusammenhang an die Aussage des Propheten Muḥammad (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) in Erinnerung rufen, dass der Unzuverlässige bzw. Untreue als Ungläubiger betrachtet werden soll. Laut einer weiteren Überlieferung des  Propheten stehen die Zuverlässigkeit und das Verwandtschaftsverhältnis auf den beiden Seiten, links und rechts, des ṣirāt[2], weil ihnen im Islam besonders großes Gewicht beigemessen wird und sie eine hohe Stellung im Alltag des Muslims genießen. In diesen ihren Positionen, auf der rechten und linken Seite des ṣirāts, verlangen sie von jedem Überquerenden ihre Rechte.

Gebot der Rückgabe der anvertrauten Güter

Allah befahl an mehreren Stellen im Ehrwürdigen Koran, anvertraute Güter bestens aufzubewahren und sie ihren Eigentümern zur vereinbarten Zeit zurückzugeben. Dahingegen verbot ER die Unzuverlässigkeit und den Verrat und das Brechen von Versprechen. Davor hat ER an mehreren Koranstellen gewarnt. Allah sagt, was ins Deutsche folgendermaßen übersetzt werden kann:

"Allah befiehlt euch, anvertraute Güter ihren Eigentümern (wieder) auszuhändigen […]" (Koran, Sure 4, Vers 58)

Der Koranausleger, Ibn Kaṱīr (1300 - 1373), interpretierte diesen Aya-Bestandteil, wie folgt: Diese Koranaussage ist allgemein aufzufassen, da sie sich auf die beiden Arten der anvertrauten Dinge bezieht, die dem Menschen obliegen. Die erste Art befasst sich mit den Geboten und Rechten Allahs gegenüber dem Menschen, wie das Gebet, das Fasten o. Ä., während sich die zweite Art auf die Rechte der Diener Allahs gegenüber einander wie die anvertrauten Güter o. Ä. bezieht. Unumstritten ist es manchmal nicht leicht, das Anvertraute aufzubewahren, es ist aber auch nicht unmöglich. Durch diese charakteristische Eigenschaft wurden die Namen und Lebenswerke zahlreicher, rechtschaffener Muslime mit Ehre und Ruhm ausgezeichnet. Eben diese Muslime wurden in der folgenden Koran-Aya angesprochen, die neben einer Anzahl anderer Ayat die für den echten Gläubigen kennzeichnenden Merkmale aufzählt:

"und diejenigen, die auf die ihnen anvertrauten Güter und ihre Verpflichtungen achtgeben." (Koran, Sure 23, Aya 8)

Dabei muss die Harmonie zwischen dem Wortlaut dieser Aya und dem der folgenden Überlieferung des Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) berücksichtigt werden, wo der Prophet sagte: "Demjenigen, der auf die ihm anvertrauten Güter nicht achtet, wird kein Glauben zugeschrieben. Demjenigen, der sein Versprechen nicht einhält, wird die Annahme einer Religion abgesprochen."[3] Allah, Der Erhabene, sagt an einer anderen Koranstelle, was im Deutschen folgendermaßen wiedergibt:

"O die ihr glaubt, verratet nicht Allah und den Gesandten, und handelt nicht verräterisch in Bezug auf die euch anvertrauten Güter, wo ihr wisset!" (Koran, Sure 8, Aya 27)

Durch eine Überlieferung des Propheten wurden die Muslime mit Nachdruck auf die Relevanz der rechtzeitigen Rückgabe anvertrauter Güter aufmerksam gemacht, nämlich: "Gib demjenigen, der dir etwas anvertraute, das, was er dir anvertraut hatte! Verrate demjenigen auch nicht, der dich zuvor verraten hatte."[4]

Über die verräterischen Handlungen, und wie übel sie das Leben negativ beeinflussen können, sagte der Prophet: "Ein Heuchler besitzt drei Kennzeichen: Wenn er erzählt, erzählt er eine Lüge; wenn er ein Versprechen gibt, bricht er es; und wenn ihm etwas anvertraut wird, handelt er verräterisch."[5]

Arten des Anvertrauten

1-Das wichtigste Anvertraute: Es handelt sich dabei um den Glauben, das Nachkommen dessen Gebote und Verbote und den treuen, eifrigen Aufruf dazu. Das betrifft vor allem die Propheten, denen die Übermittlung der Offenbarung und seiner Lehren anvertraut wurde. Dazu sagte der Prophet in einer Überlieferung: "Haltet ihr mich denn nicht für einen Zuverlässigen, während mir Der Herr im Himmel Selbst Seine Offenbarung anvertraut. Mir wird die Offenbarung vom Himmel Tag und Nacht erwiesen." An die zweite Stelle kommen die Gelehrten, denen die kontinuierliche, unanfechtbare Übermittlung dieser Religion anvertraut wurde. Die folgenden Arten des Anvertrauten können unter diese umfassende Kategorie eingestuft werden.

2-Alles, was Allah den Menschen erwiesen hat, erweist und noch erweisen wird, gilt als etwas Anvertrautes, das in den Händen des Menschen liegt und zu dessen richtiger Anwendung und Bewahrung im Sinne Allahs der Mensch verpflichtet ist. Das Sehvermögen, das Gehör, die Hände, die Beine, die Zunge und das Eigentum sind als etwas Anvertrautes anzusehen; daher dürfen sie aus islamischer Sicht nur im Sinne Allahs verwendet werden.

3-Die Ehre eines Menschen stellt eine weitere Art des Anvertrauten dar. Sie darf weder beschädigt werden noch verloren gehen. Aus diesem Grund ist es von großer Bedeutung, dass ein Muslim sich und auch seine Angehörigen vor jedweden Verstößen gegen den Anstand schützt.

4-Die Kinder bilden eine weitere Art des Anvertrauten. Deswegen sind ihre Obhut, ihre Pflege und gute Erziehung u. a. eine große Pflicht für den Muslim.

5-Die Arbeit, mit der ein Muslim beauftragt wird, ist eine weitere anvertraute Aufgabe. Wenn eine Arbeit nicht gut und effizient geleistet wird, dann gilt das als Verstoß gegen die Lehren des Islam. Abū Hurayrah (Allahs Wohlgefallen auf ihm!) berichtete, dass der Gesandte Allahs Muḥammad (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) sagte: "Wenn das Anvertraute verloren geht, erwartet die baldige Ankunft des Jüngsten Tages." Dann wurde der Gesandte Allahs gefragt: "Wie geht das Anvertraute denn verloren?" Da erwiderte der Gesandte Allahs: "Wenn Unfähige anstelle der Fähigen mit einer Arbeit beauftragt werden, geht es verloren und könnt ihr die baldige Ankunft des Jüngsten Tages erwarten."[6]

6-Auch das Geheimnis zählt zu den Arten des Anvertrauten. Durch das Preisgeben der Geheimnisse verübt der Muslim eindeutig Verrat. In diesem Zusammenhang sagte der Gesandte Allahs Muḥammad (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!): "Erzähle man von einem Erlebnis und wendet sich von seinen Gefährten ab (d. h., er hat sein Erlebnis fertig erzählt), so gilt das für sie als etwas Anvertrautes." Noch folgenschwerer ist die Preisgabe von Ehegeheimnissen. Abū Sa٬īd Al-ḫudriyy (Allahs Wohlgefallen auf ihm!) berichtete, dass der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenk ihm Heil!) sagte: "Zu den schwerwiegenden anvertrauten Dingen bei Allah am Jüngsten Tag gehört es, dass der Ehefrau die Geheimnisse ihres Mannes und dem Ehemann die Geheimnisse seiner Frau bekannt sind, und sie dann einem Dritten solche Geheimnisse preisgeben."[7]

7-Die allerletzte Art des Anvertrauten ist das konkret anvertraute Gut, das unter allen Umständen aufzubewahren und seinem eigentlichen Besitzer rechtzeitig und sicher zurückzugeben ist.[8]

Zu den islamischen Quellen, die die Zuverlässigkeit behandelten

Ibn Kaṱīr berichtete nach einer ihm bekannten Überlieferungskette, dass Ibn Mas٬ūd vom Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) berichtete: "Das Glaubensbekenntnis sühnt jede Übeltat mit Ausnahme von den anvertrauten Gütern. Der Mensch steht am Jüngsten Tag da -, auch wenn er als Märtyrer für die Sache Allahs verstorben wäre, - und wird aufgefordert: ´Gib das dir anvertraute Gut zurück!´ Er gibt darauf zur Antwort: ´Wie kann ich es zurückgeben, indes mein Leben im Diesseits bereits zu Ende ist?´ Da wird das ihm anvertraute Gut in der Tiefe des Höllenfeuers sichtbar. Er versucht es zu erreichen, worauf er für ewig in die Tiefe des Höllenfeuers stürzt."

Zweifelsohne ist die rechtzeitige Rückgabe des anvertrauten Gutes keine Eigenschaft, die der Seele oder dem Verstand zuwider ist. Sie ist hingegen in der Natur des Menschen verankert. Einmal verhält sich der Mensch gemäß seiner Natur und ein anderes Mal macht er einen Verstoß dagegen. Dabei vergilt Allah den Menschen u. a. je nach der Absicht des Menschen. Huḏayfa (Allahs Wohlgefallen auf ihm!) berichtete: "Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) erzählte uns zwei Hadithe. Von denen habe ich einen sich bewahrheiten sehen und das Eintreffen des anderen erwartet: Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) berichtete uns, dass die Zuverlässigkeit in den Herzen der Menschen vom Anfang an verwurzelt sei, dass, als der Koran offenbart wurde, sie davon lernten und dann auch von der Sunna. Dann erzählte er uns vom Verlust der Zuverlässigkeit und sagte: "Ein Mensch wird sich zum Schlafen hinlegen, und da schwindet die Zuverlässigkeit aus seinem Herzen, und nur ihre Spuren verbleiben darin wie die eines Fleckes; und wenn er sich erneut zum Schlafen hinlegt, schwindet die Zuverlässigkeit bis auf eine kleine Schwiele in seinem Herzen, gleich einer Brandblase, die durch das Hinabrollen einer Glut auf deinem Fuß entsteht und innen leer ist. Und dann werden die Leute mit ihren Geschäften fortfahren, doch keiner von ihnen wird zuverlässig sein, bis die Zeit kommt, in der man sagt: 'Im Volk Soundso gibt es einen zuverlässigen Menschen.'" (Dieser Hadith wurde von al-Buḫāriyy überliefert.)

Die Liebe Allahs zum Zuverlässigen ist sehr groß, besonders wenn er die Zuverlässigkeit bei all seinen Handlungen mit sich selbst, mit seiner Familie, seinen Angehörigen, seiner Arbeit und allem berücksichtigt. Solche große Liebe und hohe Stellung genießt nur der wirklich Zuverlässige. Der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) sagte diesbezüglich: "Wer damit Freude hat, dass ihn Allah und sein Gesandter lieben, der soll nur die Wahrheit sagen und einem Anvertrauenden sein anvertrautes Gut sicher und rechtzeitig zurückgeben, wenn ihm etwas anvertraut wird." (Dieser Hadith wurde von al-Bayhaqiyy überliefert und von al-Albāniyy, dem Hadith-Wissenschaftler, als authentisch bewertet.)

Wenn ein zuverlässiger Mensch gleichzeitig stark ist, ist das umso besser. Im Koran steht:

"Die eine von den beiden sagte: ´O mein lieber Vater, nimm ihn in Dienst, denn der Beste, den du in Dienst nehmen kannst, ist der Starke und Vertrauenswürdige.´" (Koran, Sure 28, Aya 26)

Erwähnenswert ist, dass sich der Prophet Muḥammad (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) von seinen Gefährten und Truppen immer zu verabschieden gepflegt hat, indem er ihnen sagt: "Ich vertraue euch euren Glauben, eure anvertrauten Güter und die abschließenden Enden eurer Taten an." (Dieser Hadith wurde von Abū Dāwūd überliefert und von al-Albāniyy als authentisch bewertet.)

Vom Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) wurde über die hohe Stellung, die einem zuverlässigen Muslim wegen seiner Zuverlässigkeit zuteil wird, der folgende Hadith überliefert: "Jede Nation hat einen gewissen Zuverlässigen (Vertreter). Der Zuverlässige (Vertreter) dieser Nation ist Abū ٬Ubaydah, der Sohn von al-Ǧarrāḥ." (Dieser Hadith wurde von al-Buḫāriyy überliefert.)

Hinter der Zuverlässigkeit verstecken sich nicht nur zahlreiche Fragen, sondern auch rege Diskussionen, Belohnungen und Strafen. Doch das ist die Art und Weise, wie sie der Mensch angenommen hat. Somit muss der Mensch auf Biegen und Brechen zu allen und bei allem zuverlässig sein. Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) sagte dazu: "Jeder von euch ist ein Hüter und verantwortlich für seine Herde. So ist der Herrscher ein Hüter und verantwortlich für jene, die sich unter seiner Herrschaft befinden. Der Ehemann ist ebenso ein Hüter für seine Familienmitglieder und verantwortlich für sie. Die Ehefrau ist eine Hüterin im Hause ihres Mannes und verantwortlich für deren Kinder und Haushalt. Der Knecht ist auch Hüter des Vermögens seines Herrn und verantwortlich für seine Familie."

Dazu fügte der Überlieferer hinzu: "Ich glaube, dass der Prophet weiter sprach: ´Der Mensch ist Hüter seines Vaters Vermögens und verantwortlich dafür. Jeder von euch ist also ein Hüter und verantwortlich für seine Herde.´" (Dieser Hadith wurde von al-Buḫāriyy überliefert.)

Beispielhafte Situationen für die Zuverlässigkeit des Propheten, des Allerzuverlässigsten Menschen

Allah, Der Erhabene, übernahm die Aufgabe, dem Propheten Muḥammad (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) zu lehren und zu erziehen. Daher war und ist er noch der Tugendhafteste, der Höflichste, Vernünftigste unter allen. Sogar in der vorislamsicher Zeit war der Prophet unter seinem Volk ob seiner Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit und Zuverlässigkeit bekannt. Das war eben der Grund, warum er unter seinem Volk als der Wahrhafte, der Zuverlässige genannt wurde.

Zu den Beispielen, die diese oben genannte Tatsache bestätigen, gehören die folgenden:

1- Der Prophet hat sogar es sich nicht erlaubt, eine Dattel vom Boden einzunehmen aus Angst davor, dass sie eventuell von den Almosenbehältern hinuntergefallen wäre. Abū Hurayrah (Allahs Wohlgefallen auf ihm!) berichtete, der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) sagte: "Bei Allah, wenn ich zu Hause bin, eine Dattel auf meinem Bett (oder auf dem Boden meines Hauses) finde und sie zu meinem Mund führe, fürchte ich mich davor, dass diese Dattel zu den Almosen gehören könnte, so lege ich sie wieder aus der Hand.´"[9]

2- Als der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) von seinem Volk unterdrückt und vertrieben wurde und von Mekka nach Medina auswandern musste, ließ er die ihm anvertrauten Güter ihren Besitzern seines Volkes zurückgeben. Die Frau des Propheten ٬A'iša (Allahs Wohlgefallen auf ihr!) berichtete von der Hidschra des Propheten: "Er - d. i. der Prophet - bat ٬Aliyy, seinen Vetter und Gefährten darum, in Mekka zu bleiben, um anstelle des Propheten die ihm anvertrauten Güter ihren Besitzern zurückzugeben. Damals wendete sich jeder Bewohner Mekkas, der jemandem etwas anvertrauen mochte, um das er sich sorgte, an Muḥammad, da er ob seiner Wahrhaftigkeit und Zuverlässigkeit bekannt war. Während der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) sich auf dem Weg nach Medina aufmachte und seine Auswanderung begann, hielt sich ٬Aliyy, der Sohn von Abū-ṭalib, für drei Tage und Nächte auf, bis er damit zu Ende war, die anvertrauten Waren ihren Eigentümern zurückbrachte. Als ٬Aliyy (Allahs Wohlgefallen auf ihm!) diese verantwortungsvolle Aufgabe bewältigte, wanderte er nach Medina aus, wo er den Propheten traf."[10] Das gilt als hervorragendes Beispiel für die Zuverlässigkeit des Propheten. Diese Situation fand eben in jener Zeit statt, wo die Polytheisten den Propheten anfeindeten, ihm Schaden zufügten, und wo sie Listigkeiten und Intrigen gegen ihn einfädelten, um ihn, bevor er auswanderte, zu töten. Dennoch bestand er darauf, die anvertrauten Güter ihren Eigentümern zurückgeben zu lassen. Zu diesem Zwecke hat er seinen Vetter, ٬Aliyy (Allahs Wohlgefallen auf ihm!), eingesetzt, diese Aufgabe zu übernehmen. Wären diese Polytheisten nicht sicher gewesen, dass der Gesandte Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) nicht die besten Tugenden in ganz Arabien aufweist, hätten sie ihm ihre wertvollen Güter nicht anvertraut. Dieser Fakt war der Hauptgrund, warum der Prophet unter seinem Volk - wie gesagt - als der Wahrhafte, der Zuverlässige genannt wurde. Im Koran steht:

"Durch Erbarmen von Allah bist du mild zu ihnen gewesen; wärest du aber schroff und hartherzig, so würden sie wahrlich rings um dich auseinandergelaufen. So verzeihe ihnen, bitte für sie um Vergebung und ziehe sie in den Angelegenheiten zu Rate. Und wenn du dich entschlossen hast, dann verlasse dich auf Allah! Gewiß, Allah liebt die sich (auf Ihn) Verlassenden." (Koran, Sure 3, Aya 159)

Diese Aya weist darauf hin, dass die guten Tugenden des Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) zu den wirksamsten Mitteln zählen, durch die er so eine große Anhängerschaft von denjenigen gewann, die der Prophet durch die Lehren des Islam und das Licht des Koran bestens behandelte und rechtleitete.

3- Der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) gab ٬Uṱmān, dem Sohn von ṭalḥa, den Schlüssel der Kaaba zurück. Ibn Ǧarīǧ berichtete, dass der Offenbarungsanlass der Aya "Allah befiehlt euch, anvertraute Güter ihren Eigentümern (wieder) auszuhändigen […]" (Koran, Sure 4, Aya 58) es ist, dass sich der Prophet von ٬Uṱmān, dem Sohn von ṭalḥa, den Schlüssel der Kaaba geben ließ. Man öffnete ihm das Heiligtum am Tag der Einnahme Mekkas, und er trat ein, diese Aya rezitierend. Danach ließ er ٬Uṱmān holen und gab ihm den Schlüssel der Kaaba zurück.[11]

4- Einmal schickte der Prophet einen Prophetengefährten zu einem Juden, damit ihm der Gefährte vom Juden zwei Gewänder abkauft und dem Juden den Kaufpreis dafür später zahlt. Diese Gelegenheit wollte der Jude ausnutzen, um die Ehre des Propheten zu verletzten. So sagte der jüdische Käufer dazu: "Ich weiß, was er genau wolle. Er will nur mein Vermögen verschwenden und mein Geld vergeuden." Darauf gab der Prophet zur Antwort: "Dadurch will er bloß Lüge erfinden. Er weiß bestimmt, dass ich zu den gottesfürchtigsten und Zuverlässigsten gehöre."[12]

5- Der Prophet Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) hat alles übermittelt, wie Allah es ihm befahl. So übermittelte er der ganzen Menschheit die islamische Botschaft, die islamischen Lehren und verbreitete den islamischen Glauben unter seinen Leuten. Als Beweis für die Dankbarkeit der Muslime dem Propheten gegenüber für seine Widmung und treue Übermittlung wird sein Name immer mit den folgenden Attributen in Verbindung gesetzt: "Der Übermittler der Botschaft und der Zuverlässige (beim Umgang mit den ihm anvertrauten Dingen)", weil er das ihm Anvertraute wirklich aufbewahrt. Demzufolge hat er allen den rechten Weg gezeigt. Möge Allah ihm die beste Belohnung zuteil werden lassen, die ER einem Propheten für die Übermittlung seiner Botschaft an sein Volk je gegeben hat!

6- Wie gesagt, wurde der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) als der Wahrhafte, der Zuverlässige genannt. Wenn er herkommt oder hingeht, sagt man, der Zuverlässige ist hergekommen oder hingegangen. Die Geschichte mit dem Schwarzen Stein beim Wiederaufbau der Kaaba führt den Beweis dafür, wie treu und hochgeschätzt der Prophet unter seinem Volk war. Als die verschiedenen Stämme Mekkas begannen, die Kaaba wieder zu errichten, und bis zur Höhe des Schwarzen Steines kamen, gerieten sie in Streit. Jeder Stamm wollte nämlich, dass nur er den Stein an seinen Platz lege. Demzufolge bildeten sie Parteien, schlossen Bündnisse und rüsteten zum Kampf. Schließlich wurde der Vorschlag gemacht, dass der erste, der durch das Tor der Kaaba eintreten würde, im Streit der Stämme entscheiden darf. Sie waren damit einverstanden. Der erste, der hereinkam, war Muḥammad (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!). Als sie ihn sahen, riefen sie: "Al-Amin (arab. der Zuverlässige)! Mit ihm sind wir einverstanden! Dies ist Muḥammad!" Nachdem sie ihm alles erklärt hatten, bat er sie, ihm ein Tuch zu bringen. Mit eigener Hand legte er den Schwarzen Stein in dieses Tuch hinein und forderte einen jeden Stamm auf, jeweils an einem Zipfel des Tuches anzufassen und den Stein gemeinsam hochzuheben. So geschah es, und als sie ihn auf die richtige Höhe gehoben hatten, legte Muḥammad selbst den Schwarzen Stein an seinen Platz. Dann bauten sie zufrieden darüber weiter. Ibn Hišām, einer der bekanntesten Historiker im Islam, erhärtete: "Ganz Quraisch pflegte, den Gesandten Allahs (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) den Zuverlässigen zu nennen, sogar bevor ihm die Offenbarung hinabgesandt wurde."

7- Nicht nur die Gefährten und Angehörigen des Propheten, sondern vor allem seine Feinde bezeugten, dass er ein treuer Mensch ist. Abū Sufyān war das Oberhaupt Mekkas, bevor er sich zum Islam bekannte. Damals gehörte er zu den Erzfeinden des Propheten und des Islam. Doch als Herakleios ihm die Frage stellte, was der Prophet von den Menschen verlangte, konnte er nicht in Abrede stellen, dass der Prophet ein treuer, zuverlässiger Mensch ist, obwohl er – laut seinen späteren Ausführungen – die Ehre des Propheten irgendwie in dieser Situation verletzen wollte. Er sagte zu Herakleios: "Er verlangt von uns, das Gebet zu verrichten, die milde Almosen an die Armen zu leisten, wahrhaft und keusch zu sein, die Versprechen einzuhalten, das anvertraute Gut ihren Eigentümern rechtzeitig und sicher zurückzugeben und die Verwandtschaftsbande aufrechtzuhalten."

8- Die Prophetengefährten waren sich miteinander darin einig, dass der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) ein beispielhaftes Vorbild für die Treue und Zuverlässigkeit ist. Zu den Aussagen, die diesen oben genannten Fakt bestätigen, gehören die tröstlichen Worte ḫadiǧas (Allahs Wohlgefallen auf ihr!), der ersten Frau des Propheten, am Anfang der Offenbarung: "[…] Bei Allah, du gibst das anvertraute Gut seinem Eigentümer sicher und wohlbehalten zurück, du hältst die Verwandtschaftsbande und sagst nur die Wahrheit […]." In einer anderen Situation wurden diese Tugenden des Propheten von seinem Vetter und treuen Gefährten, Ǧa٬far, dem Sohn von Abū-ṭālib, in der Gegenwart von Negus, dem König von Abessinien, gelobt. Da fragte Negus Ǧa٬far nach der Religion, die die Muslime annahmen. Darauf gab Ǧa٬far zur Antwort: "[…], bis Allah uns einen Gesandten entsandte, der uns angehört, und dessen Ruhm, Wahrhaftigkeit, Treue und Keuschheit uns bekannt sind […]." Es ist allerdings kein Wunder, dass die Zuverlässigkeit immer wieder mit dem Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) verbunden wird, da Allah eben ihn für die Übermittlung Seiner letzten Botschaft auserkoren hat. Er hat diese Aufgabe auf die beste Art und Weise und bis zur Gänze bewältigt. Im Koran steht:

"[…] Heute habe ich euch eure Religion vervollkommnet und meine Gunst an euch vollendet, und ich bin mir dem Islam als Religion für euch zufrieden. […]" (Koran, Sure 5, Aya 3)

Von zahlreichen Situationen hat der Prophet (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) seinen Gefährten erzählt, welche die hohe Stellung der Zuverlässigkeit im Islam deutlich zeigen und Nachweise dafür führen, dass diese Eigenschaft zu den guten Tugenden eines jeden rechtschaffenen Menschen gehören muss. Aus diesem Grund geziemt es sich, dass jeder Muslim die Zuverlässigkeit zu seiner eigenen, charakteristischen Eigenschaft macht. Zu diesen Situationen, von denen der Prophet den Muslimen zur Erinnerung und Ermahnung erzählt, gehören die folgenden:

1- "Es trug sich zu, dass ein Mann ein Gebäude von seinem Besitzer abkaufte. Später entdeckte der Käufer einen Krug in diesem Gebäude, der voll mit Gold war. Der Käufer wandte sich an den Verkäufer und sagte ihm: ´Nimm bitte dein Gold von mir entgegen! Ich habe lediglich das Grundstück von dir gekauft und nicht das Gold.´ Da sagte der Verkäufer: ´Ich habe dir doch das Grundstück verkauft einschließlich dessen, was es darin gibt.´ Kurz danach begaben sie sich zu einem Gutachter, damit er in dieser Sache eine Entscheidung trifft. Der Gutachter fragte sie: ´Habt ihr Kinder?` Einer von ihnen sagte: ´Ja, ich habe einen Sohn.´ Der Andere sprach: ´Und ich habe eine Tochter.´ Da fasste der Gutachter den Beschluss: ´Vermähle deinen Sohn mit seiner Tochter, wendet dieses Gold dabei als Morgengabe an und macht vom Rest eine Spende!´"

2- "Einmal bat ein Mann aus den Banu Israel einen anderen Mann aus den Banu Israel darum, ihm 1000 Dinar zu borgen. Darauf sagte der zweite dem ersten: ´Hole mal Zeugen, damit sie dieses Borgen bezeugen können.´ Sodann sagte der erste: ´Allah genügt als Zeuge.´ Der zweite bejahte und sagte dem ersten: ´Bringe dann einen Garanten!´ Da erwiderte der zweite: ´Allah genügt als Garant.´ Infolgedessen sagte der zweite: ´Du hast Recht.´ Schließlich borgte der zweite dem ersten den Betrag und die beiden bestimmten einen vereinbarten Rückzahlungstermin. Danach musste der erste über das Meer segeln, um sein Anliegen mit dem geborgenen Geld zu erledigen. Er hat dann bemüht versucht, ein Boot zu bekommen, um seinem Geldgeber sein Geld zum vereinbarten Rückzahlungstermin zurückzugeben. Das ist ihm jedoch nicht gelungen. Er hat einen Holzbalken genommen und bohrte ein Loch hinein. Darin versteckte er 1000 Dinar und ein Schreiben an seinen Geldgeber. Das Loch hat er dann vorsichtig abgedeckt. Er wandte sich zum Meer und rief aus: ´O Allah, Du weißt, dass mir Soundso 1000 Dinar lieh. Er fragte mich nach einem Garanten dafür und ich gab zur Antwort, Allah genügt als Garant. Er fragte mich nach einem Zeugen dafür und ich gab zur Antwort, Allah genügt als Zeuge. Er willigte ein. Nun versuchte ich vergeblich, eine Barke zu finden, mit deren Hilfe ich meinem Geldgeber sein Geld zurückschicke. O Allah, ich vertraue dir diesen Balken mit dem Geld darin an.´ Er warf den Balken dann ins Meer, bis seine hohen Wellen ihn verschlangen. Während dieser keine Barken im Meer sehen konnte, wartete der Geldgeber auf dem anderen Ufer auf eine Barke, die sein Geld mitbringt. Am Ufer fand er jedoch nichts außer dem Balken, in dem das geliehene Geld enthalten war. Ohne es zu ahnen, nahm er den Holzbalken nach Hause als Brennholz mit. Als er den Balken zu diesem Zwecke sägte, entdeckte er sein Geld zusammen mit dem Schreiben. Zu dieser Zeit begab sich derjenige, der 1000 Dinar borgte, mit weiteren 1000 Dinar zum Geldgeber. Er sprach: ´Bei Allah, ich gab mir große Mühe, um eine Barke zu finden, mit der ich mich zu dir mit deinem geliehenen Geld begeben kann. Ich hatte leider keinen Erfolg eine vor dieser zu bekommen, mit der ich endlich zu dir kam.´ Alsdann fragte der Geldgeber: ´Hast du mir etwas in der Zwischenzeit gesandt?´ Da erwiderte er: ´Ich möchte dir nochmals versichern, dass ich gar keine andere Barke außer der, die ich nahm, fand.´ Darauf sagte der Geldgeber: ´So gab mir Allah mein bei dir zuvor geliehenes Geld durch den Balken zurück.´ Da kehrte der erste mit den restlichen 1000 Dinar sicher und glücklich heim."

Was die muslimischen Vorfahren anbelangt, so war die Zuverlässigkeit in ihren Herzen verwurzelt. Mit dieser Eigenschaft pflegten sie, umzugehen, voneinander zu kaufen und einander zu verkaufen. Wegen der kurzen Fassung dieser Darstellung können ihre beispielhaften Geschichten leider nicht angeführt werden.[13] In diesem Zusammenhang kann man nur mit Bedauern einen Blick auf die heutige Zeit werfen, wo man die Stufe erreicht hat, wo die recht zuverlässigen Menschen mit der Lupe gesucht werden können. Heutzutage ist es wahrscheinlich die Zeit, von der die Überlieferung des Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) spricht: "bis die Zeit kommt, in der man sagt: 'Im Volk Soundso gibt es einen zuverlässigen Menschen.'" Das gehört zu den Zeichen für die nahe Ankunft des Jüngsten Tages laut der folgenden Überlieferung: "Wenn das Anvertraute verloren geht, erwartet die nahe Ankunft des Jüngsten Tages." Darauf wurde der Gesandte Allahs gefragt: "Wie geht das Anvertraute denn verloren?" Da erwiderte der Gesandte Allahs: "Wenn Unfähige anstelle der Fähigen mit einer Arbeit beauftragt werden, geht es verloren und könnt ihr die nahe Ankunft des Jüngsten Tages erwarten."[14]

Wie schön wäre es, wenn der Mensch immer zuverlässig handelt und behandelt wird, wenn er bei der Andacht gegenüber Allah, beim Umgang mit der eigenen Familie, den anderen Angehörigen und allen Mitmenschen zuverlässig ist, wenn er sich den Propheten Muḥammad (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) zum Vorbild für die Zuverlässigkeit nimmt und wenn der Mensch sich vom Propheten und von seinen Tugenden leiten lässt? Das würde dem Menschen u. a. zwei Vorteile bieten: (1) Dass man die Zuverlässigkeit als Eigenschaft genießt, ist eine Art Anbetung gegenüber Allah; (2) Die Zuverlässigkeit gehört zu den unter den Menschen besonders hochgeschätzten Tugenden. Wenn man sie genießt, ist man auch unter den Menschen hochgeschätzt und -geachtet.

O Allah, ich bete zu Dir, uns mit den Zuverlässigen (im Jenseits im Paradies) versammeln zu lassen! Wir suchen bei Dir Hilfe, damit es uns leichter fällt, die uns anvertrauten Dinge aufrechtzuerhalten! O Allah, bereite für die islamische Nation zahlreiche Zuverlässige vor, die deren Lasten auf sich nehmen mögen! O Allah, hefte den Sieg stets an ihre Fahne! O Allah, erwähle eine Anzahl von deinen zuverlässigen Dienern für die Rechtleitung der Nation aus und verhelfe ihnen dazu, diese Aufgabe zu meistern! O Allah, wir beten zu Dir, uns die besten Tugenden zuteil werden zu lassen, und darum, dass wir dadurch deinem Gesandten und Propheten (Allah segne ihn und schenke ihm Heil!) im Jenseits am nächsten kämen! O Allah, Du bist der Einzige, Der das ermöglichen kann, so erhöre unsere Bittgebete! Amen!

O Allah, wir bitten Dich um Vergebung, wende Dich uns verzeihend zu! Gewiss, Du bist der Reue-Annehmend und der Allgütige. Schließlich gelten meine Bittgebete dem Propheten Muḥammad, dass Allah ihn segne und ihm Heil schenke! Allah sei Dank, dem Herrn der Welten!

Literaturverzeichnis

1- Bubenheim, Frank: Der edle Quran und Übersetzung seiner Bedeutungen in die deutsche Sprache, König-Fahd-Komplex zum Druck vom Quran 2002).

2- Hadith-Werksammlungen: ṣaḥīḥ al-Buḫāriyy und ṣaḥīḥ Muslim u. a. m.

3- Einige muslimische Webseiten wie: www.saaid.net

Kurze Bibliographie für weitere Informationen:
Buchtitel
Verfasser
الأمانة
الشيخ العلامة عبد الله الجبرين
الأمانة في ضوء الكتاب والسنة (Magisterarbeit)
الصاغرجي
الأمانة كما يصورها القرآن الكريم (Magisterarbeit)
جمال الشهاوي
الأمانة في الإسلام وآثارها في المجتمع (Doktorarbeit)
عبد اللطيف الحسين
الأمانة والأمناء
أحمد المحاميد

[1] ) Alle im Folgenden vorkommenden Koranzitate sind in erster Linie auf das folgende Übersetzungswerk der Bedeutungen des Koran bezogen: Bubenheim, Frank: Der edle Quran und Übersetzung seiner Bedeutungen in die deutsche Sprache, König-Fahd-Komplex zum Druck vom Quran 2002).
[2] ) ṣirāt: stellt im islamischen Glauben eine Brücke dar, die am Auferstehungstag zum Paradies über die Hölle führt. Jedweder Mensch muss darüber gehen, um das Paradies zu erreichen. Wer gute Werke im Diesseits machte und das Wohlgefallen Allahs genießt, dem wird es leicht fallen, über diese Brücke blitzschnell zum Paradies zu kommen. Im Gegensatz dazu stürzen diejenigen in das Höllenfeuer, die schlechte Werke in ihrem Leben taten und das Wohlgefallen Allahs im Diesseits nicht erlangen konnten.
[3] ) Dieser Hadith wurde von Hadith-Gelehrten Aḥmad durch eine vertraute Überlieferungskette überliefert (ḥasan).
[4] ) Dieser Hadith wurde von At-Timiḏiyy mit durch eine vertraute Überlieferungskette überliefert (hasan). Al-ḥakim hielt ihn aber für authentisch.
[5] ) Dieser Hadith wurde von al-Buḫariyy als authentisch überliefert (ṣaḥiḥ) - باب ما جاء في كتاب الوصية – Hadith-Nr. 11756
[6] ) Vgl.:
صحيح البخاري – باب رفع الأمانة - 6131
[7] ) Dieser Hadith wurde vom Hadith-Gelehrten Muslim überliefert.
[8] ) Vgl.:
الأمانة وأنواعها: علي عبد العزيز الراجحي، الأمانة: د. فيصل الحليبي، بتصرف.
[9] ) Vgl.:
البخاري: كتاب اللقطة، باب إذا وجد تمرة في الطريق (2300)، ومسلم:كتاب الزكاة، باب تحريم الزكاة على رسول الله صلى الله عليه وسلم (1070).
[10] ) Vgl.:
البيهقي: السنن الكبرى 6/289 (12477)، وابن كثير: البداية والنهاية 3/218، 219، والطبري: تاريخ الأمم والملوك 1/569.
[11] ) Vgl.:
الطبري: جامع البيان في تأويل القرآن 8/491، 492، وابن كثير: تفسير القرآن العظيم 2/340.
[12] ) Dieser Hadith wurde von at-Tirmiḏiyy überliefert und von al-Albāniyy als authentisch bewertet.
[13] ) Für weitere Informationen werfen Sie einen Blick auf die Bibliografie am Ende!
[14] ) Dieser Hadith wurde im Obigen auf Überlieferungskette und Authentizität bewertet.

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